BOBOVR M3 Pro: Akku-Headstrap für Quest 3 und 3S

Kurzurteil: Der BOBOVR M3 Pro ist ein Akku-Headstrap für Meta Quest 3 und Quest 3S. Sein Halo-Aufbau verteilt das Gewicht stärker über Stirn und Hinterkopf, während der magnetische B2-Akku laut Hersteller etwa 1,5 bis 2 Stunden zusätzliche Laufzeit liefert. Sinnvoll ist er vor allem für Nutzer, denen der Standardriemen zu frontlastig ist. Wer pro Akku möglichst lange spielen möchte, sollte den neueren E3 Pro oder S3 Pro mit B100-Akku vergleichen.

BOBOVR M3 Pro Akku-Headstrap für Meta Quest 3 und Quest 3S mit magnetischem B2-Wechselakku

BOBOVR M3 Pro: die wichtigsten Daten

MerkmalBOBOVR M3 Pro
KompatibilitätMeta Quest 3 und Quest 3S
BauformHalo-Headstrap mit Stirnauflage und Drehrad
AkkuMagnetischer B2-Akku mit 5.200 mAh
Zusatzlaufzeit laut Herstelleretwa 1,5 bis 2 Stunden
Ausgangsleistung12 Watt
Gewicht von Strap und Akkuetwa 430 Gramm
AkkuwechselMagnetisch, im Betrieb wechselbar

Die Angaben stammen aus dem aktuellen Produkt- und Modellvergleich von BOBOVR. Die tatsächliche Laufzeit hängt unter anderem von Spiel, Displayhelligkeit, Funkverbindung und Zustand der Akkus ab.

Stärken und Grenzen auf einen Blick

Das spricht für den M3 Pro

  • Halo-Bauform reduziert den dauerhaften Druck auf das Gesicht.
  • Der B2-Akku dient zugleich als Gegengewicht am Hinterkopf.
  • Der magnetische Wechsel ermöglicht mit einem zweiten B2-Akku längere Sitzungen.
  • Quest 3 und Quest 3S werden unterstützt.
  • Die Passform lässt sich über das hintere Drehrad schnell nachstellen.

Das solltest du vor dem Kauf wissen

  • Mit 5.200 mAh bietet der B2 deutlich weniger Reserven als der B100 der neueren Modelle.
  • B2-Akkus sind nicht mit den B100- beziehungsweise BM60-Akkusystemen kompatibel.
  • Eine Halo-Passform fühlt sich anders an als ein Elite-Strap; die bessere Bauform hängt von Kopfform und gewünschtem Halt ab.
  • Bei sehr schnellen Kopfbewegungen kann ein straff sitzender Elite-Strap subjektiv stabiler wirken.

Komfort und Gewichtsverteilung

Der M3 Pro ersetzt den weichen Originalriemen der Quest 3 oder 3S. Seine Stirnauflage trägt einen Teil des Headsetgewichts, während der Akku am Hinterkopf die frontlastige Brille ausbalanciert. Dadurch muss das Headset nicht so fest gegen Wangen und Augenpartie gezogen werden. Das ist der entscheidende Unterschied zum Standardband.

Über das Drehrad am Hinterkopf lässt sich der Umfang während des Tragens anpassen. Der obere Riemen stabilisiert zusätzlich. Wie angenehm der M3 Pro sitzt, bleibt dennoch individuell: Halo-Straps entlasten das Gesicht, verteilen dafür aber mehr Druck auf Stirn und Hinterkopf. Bei Brillen, langen Haaren oder sehr kleinen Kopfformen lohnt sich deshalb besonders eine sorgfältige Einstellung.

Für Mixed Reality kann die Gesichtsschnittstelle der Quest nach Herstellerangabe entfernt werden. Der offene Aufbau erweitert den Blick auf die Umgebung, reduziert aber die Abschirmung gegen Licht und eignet sich daher nicht für jede VR-Anwendung.

B2-Akku, Hot-Swap und Ladeverhalten

Der mitgelieferte B2-Akku besitzt 5.200 mAh und sitzt magnetisch an der Rückseite. BOBOVR nennt eine zusätzliche Nutzungsdauer von ungefähr 1,5 bis 2 Stunden. Ein zweiter B2-Akku macht einen Hot-Swap möglich: Ein Pack versorgt die Quest, während das andere außerhalb des Headsets lädt. Damit der Wechsel funktioniert, sollte der interne Quest-Akku noch genügend Reserve besitzen.

Beim Spielen kann die Quest den internen Akku ungefähr bei 80 Prozent halten, statt ihn dauerhaft bis 100 Prozent zu laden. Laut BOBOVR ist dieses Verhalten vorgesehen: Während des Tragens versorgt der externe Akku das Headset, nach dem Absetzen kann der interne Akku weiter bis 100 Prozent laden. Ein leises elektrisches Geräusch unter hoher Last kann laut Hersteller auftreten; bei auffälliger Lautstärke, starker Erwärmung oder Ladeabbrüchen sollte der Akku nicht weiterverwendet und der Händler kontaktiert werden.

Weitere Möglichkeiten und Einstellungen findest du in unserem Ratgeber zur Akkulaufzeit der Meta Quest.

BOBOVR M3 Pro, E3 Pro und S3 Pro im Vergleich

ModellM3 ProE3 ProS3 Pro
BauformHalo, StirnlastElite, GesichtslastHalo, Stirnlast
AkkuB2, 5.200 mAhB100, 10.000 mAhB100, 10.000 mAh
Zusatzlaufzeit laut BOBOVR1,5–2 Stunden3–4 Stunden3–4 Stunden
Ausgangsleistung12 Watt22,5 Watt20 Watt
Gewicht von Strap und Akku430 Gramm445 Gramm547 Gramm
Besonderheitleichteres Halo-Modell3,5-mm-Audioanschlussintegrierter Lüfter

M3 Pro wählen, wenn ein vergleichsweise leichtes Halo-System und ein günstigerer Einstieg wichtiger sind als maximale Akkukapazität. E3 Pro wählen, wenn ein fester Elite-Sitz, B100-Akku und Audioanschluss bevorzugt werden. S3 Pro wählen, wenn Halo-Komfort, B100-Akku und Stirnlüfter gewünscht sind und das höhere Gewicht nicht stört.

Mehr Details bietet unser direkter Vergleich von BOBOVR M3 Pro und S3 Pro. Den neueren Halo-Strap stellen wir außerdem auf der Seite zum BOBOVR S3 Pro vor.

Passt der BOBOVR M3 Pro zur Quest 3S?

Ja. BOBOVR führt den M3 Pro als kompatibel mit Meta Quest 3 und Quest 3S. Die Montage erfolgt an den seitlichen Armen des Headsets und benötigt kein Werkzeug. Vor dem ersten Einsatz sollten alle Halterungen vollständig eingerastet, das Kabel ohne Zug verlegt und das Drehrad zunächst locker eingestellt werden.

Nicht verwechselt werden sollten Headset- und Akku-Kompatibilität: Der Strap passt an beide aktuellen Quest-Modelle, sein B2-Akku gehört aber zum älteren B2-System. Er lässt sich nicht einfach durch einen B100-Akku ersetzen. Wer bereits B100-Akkus oder eine passende Ladestation besitzt, fährt meist mit E3 Pro oder S3 Pro konsistenter.

Für wen lohnt sich der BOBOVR M3 Pro?

Der M3 Pro ist besonders interessant, wenn der Originalriemen unangenehm drückt, die Quest vorne zu schwer wirkt oder rund zwei zusätzliche Stunden pro Akku genügen. Er ist weniger passend, wenn möglichst wenig Zusatzgewicht, maximale Laufzeit aus einem einzigen Akku oder ein besonders straffer Sitz für bewegungsintensive Spiele an erster Stelle stehen.

Wer Quest 3, Quest 3S und verfügbare Zubehörwege zunächst grundsätzlich einordnen möchte, findet sie in unserem Meta-Quest-Überblick.

Häufige Fragen zum BOBOVR M3 Pro

Wie lange hält der BOBOVR-M3-Pro-Akku?

BOBOVR gibt für den B2-Akku etwa 1,5 bis 2 Stunden Zusatzlaufzeit an. Die reale Dauer variiert je nach Nutzung.

Ist der M3 Pro mit Meta Quest 3S kompatibel?

Ja, der Headstrap ist laut BOBOVR mit Quest 3 und Quest 3S kompatibel.

Kann ich einen B100-Akku am M3 Pro verwenden?

Nein. Das B2-System des M3 Pro ist nicht mit B100- oder BM60-Akkus kompatibel.

Warum lädt die Quest beim Spielen nur bis ungefähr 80 Prozent?

Dieses Ladeverhalten ist laut Hersteller vorgesehen. Beim Tragen übernimmt der externe Akku die Versorgung; nach dem Absetzen kann der interne Akku weiter bis 100 Prozent laden.

Was ist besser: M3 Pro oder S3 Pro?

Der M3 Pro ist leichter und nutzt den kleineren B2-Akku. Der S3 Pro bietet mit B100 mehr Kapazität und einen Stirnlüfter, ist aber deutlich schwerer. Entscheidend sind gewünschte Laufzeit, Gewicht und Budget.

Fazit

Der BOBOVR M3 Pro bleibt eine schlüssige Aufwertung für Quest 3 und Quest 3S, wenn Gesichtsentlastung, bessere Balance und ein wechselbarer Zusatzakku gefragt sind. Sein Vorteil gegenüber dem Standardriemen liegt vor allem im Komfortkonzept. Gegenüber E3 Pro und S3 Pro ist er die leichtere, aber akkuschwächere Wahl. Wer diese Abwägung vor dem Kauf trifft, kann das passende BOBOVR-System wählen, ohne später zwischen B2 und B100 wechseln zu müssen.

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